Schulprogramm

Schulprogramm der Litjen Skoule Skäddel (Juni 2020)

 

Situationsbeschreibung

1.1 Allgemeines und Organisatorisches

Die Grundschule Scharrel trägt seit dem 31.03.2018 ihren saterfriesischen Namen Litje Skoule Skäddel. Die zunächst kleine Grundschule wurde im August 2002 zu einer verlässlichen Grundschule und nach dem Abschluss der Umbaumaßnahmen im Jahre 2014 zu einer offenen Ganztagsschule.

Im Schuljahr 2020/2021 laufen wir in fast allen Klasse zweizügig.

Die Klassenstärken belaufen sich zwischen 15 bis 20 Schülerinnen und Schüler. Zurzeit besuchen 96 Schülerinnen und Schüler die Litje Skoule Skäddel.

 

8 Kolleginnen und Kollegen sind als Klassenlehrkraft oder Fachlehrkraft auf die 7 Klassen verteilt. Hinzu kommt eine Lehrkraft für die sonderpädagogischen Aufgaben, abgeordnet von der Elisabethschule Friesoythe und eine Sozialarbeiterin, die an einem Tag in der Woche Sozialtraining in der Litjen Skoule Skäddel durchführt.

3 pädagogische Mitarbeiter sorgen für die Verlässlichkeit der Grundschule Scharrel.

 

Unsere engagierten Elternvertreterinnen und –vertreter sowie Schülerinnen und Schüler zeigen großartige Mitarbeit bei der Organisation und Umsetzung von Schulfesten, Basaren oder sonstigen Festivitäten.

 

Im Rahmen der Corona-Pandemie sind die Unterrichtszeiten der Litjen Skoule Skäddel im Stundenplan seit März 2020 verändert.

 

Stundenzeiten/Pausenzeiten

1.Std. 7.50 Uhr bis 8.35 Uhr

2. Std 8.35 Uhr bis 9.30 Uhr

30 Minuten inklusive Frühstück

3. Std 10.00 Uhr bis 10.45 Uhr

4. Std 10.45 Uhr bis 11.30 Uhr

20 Minuten Pause

5. Std 11.50 Uhr bis 12.35 Uhr

10 Minuten Busaufsicht bis 12.45 Uhr

 

Übergang in die Ganztagsschule

12.35 Uhr bis 13.35 Uhr -

Mittagessen + Betreuung in Gruppen

13.35 Uhr bis 14.30 Uhr -

Hausaufgabenbetreuung

14.30 Uhr bis 15.15 Uhr -

Angebote bzw. Betreuung

Die Ganztagsschule endet um 15.15 Uhr.

 

Geschichte der Litjen Skoule Skäddel

ältere und aktuelle Geschichte der Litjen Skoule Skäddel

 

1673 Das Kirchspiel Scharrel hat ein Schulhaus mit Lehrerwohnung errichtet und den Lehrer Hermann Kiep eingestellt.

1674 Der Bischof von Münster setzte erstmals eine Schulpflicht für Jungen und Mädchen fest.

1812 errichteten die Scharreler ein neues Schulhaus. Es kostete 792 Taler und musste von den Scharrelern selbst finanziert werden. Es wurde am alten Standort vor der Kirche (heutiger Parkplatz) gebaut.

1827 kam Lehrer Bergemester nach Scharrel und führte erstmals die Sommerschule ein. Er unterrichtete hier 51 Jahre lang in der einklassigen Schule die 160 Kinder. Es gibt eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe.

1881 wurde eine zweite Klasse eingeführt. Die jüngeren Schüler besuchten die “Litje Schoule” und die älteren die “Grote Schoule”. Seit dieser Zeit unterrichteten zwei Lehrer die Kinder.

1906 wurde die Katholische Volksschule am neuen heutigen Standort gebaut. Sie bestand aus zwei Klassen.

1936 wurde das Schulhaus in Scharrel um zwei Klassenräume aufgestockt. Die Schule hatte nun vier Klassen.

1920 wurde in Bätholt (eine Bauerschaft von Scharrel) eine Einklassige Schule gebaut. Die Gründung hing wahrscheinlich mit dem Ausbau der dortigen Ziegelei zusammen. Die Gemeinde verkaufte die Gemeindemühle und baute dafür das

Schulhaus.

Von 1940-1950 ruht der Schulbetrieb. Die Kinder aus Bätholt besuchten die Scharreler Schule.

1950 wurden in Bätholt dann wieder 38 Schüler unterrichtet.

1945 wurde die Evangelische Schule gegründet, weil viele Ortsvertriebene nach Scharrel gezogen waren. Zunächst war sie mit zwei Klassen im Gebäude der katholischen Schule untergebracht.

1952 wurde die Lehrerwohnung der Schule umgebaut, dadurch erhält die evangelische Schule zwei eigene Klassenräume. Ab 1960 wurde sie dann einklassig geführt.

1969 wurden die Einklassige Schule Bätholt und die Evangelische Schule aufgelöst. Nun besuchten alle Scharreler Kinder eine gemeinsame Schule.

1973 wurde das Schulsystem nochmals verändert. Im neuen Schulzentrum im Nachbarort Ramsloh wurde die Orientierungsstufe eingeführt. Aus der Volksschule Scharrel wurde eine Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse. Sie wurde zunächst einzügig geführt.

1996 begann der Erweiterungsbau der Grundschule. Da die Schülerzahlen in der Vergangenheit ständig gestiegen waren, war die Grundschule nun eine zweizügige Schule. Das Gebäude war zu klein geworden. Deshalb wurden zwei Klassenräume, eine Mehrzweckhalle und ein Verwaltungstrakt angebaut. Die Grundschule zählte in diesem Jahr 156 Schüler, davon 30 Aussiedlerkinder und 11 Ausländerkinder.

2000 Der Schulhof wurde unter Mitwirkung der Eltern neu gestaltet. Neben Schaukeln, Kletterturm, Rutsche, Wippen und weiteren Turngeräten gab es einen Sandkasten, einen Schulgarten, ein grünes Klassenzimmer und im kleinen Wäldchen weitere Ruhezonen.

2001 In 8 Klassen wurden 140 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Der Gruppenraum ist als Computerraum eingerichtet worden.

2002 Die Grundschule wurde verlässlich. Das Dachgeschoss wurde ausgebaut zu einem Gruppenraum, einem Computerraum und einer Bücherei. Im alten Gruppenraum wurde eine Küche eingerichtet.

2008 Die Schule bekam am 31. März den neuen Namen "Litje Skoule Skäddel – Grundschule Scharrel".

2009 Mit einem Schulfest wurde der neue Schulname offiziell eingeführt.

2013 Die Umbaumaßnahmen der Litjen Skoule Skäddel zur offenen Ganztagsschule begannen mit der Sanierung der Toilettenanlage und dem Anbau der Mensa.

2013 Im August 2013 startete die Grundschule Scharrel als offene Ganztagsschule.

2014 Am 04.04.2014 erhielt die Litje Skoule Skäddel die Auszeichnung als Seelterfräiske Skoule für die Förderung von Mehrsprachigkeit, verliehen von der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

2014 Am 14.05.2014 wurden die Mensa und der Ganztag offiziell eingeweiht.

 

Leitbild

Grundsätzliche Leitsätze der Litjen Skoule Skäddel

1.

Unsere Schulgemeinschaft ermöglicht, Neues und Bewährtes in Einklang zu bringen, indem wir Stärken honorieren und Schwächen erkennen und uns fortbilden.

2.

Unser Ziel ist eine Atmosphäre des harmonischen Miteinanders, die Freunde und Neugierde am Leben weckt und ein positives Leistungsbewusstsein aufbaut, indem Schul- und Sportfeste, Basare und gemeinsame Ausflüge das WIR-Gefühl stärken.

3.

Wir sind ein Ort des Lernens, an dem Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend gefordert und gefördert werden, indem individuelle Schwächen und Stärken erkannt, gefördert und gefordert werden.

4.

Wir fordern, fördern und unterstützen die Mitverantwortung und Eigenverantwortung und wollen einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten, indem wir verstärkt an die Schülerinnen und Schüler Aufgaben/Posten im Klassenraum und Schulhof verteilen.

5.

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen Rücksichtnahme und Toleranz und erleben

gesellschaftliche Vielfalt als Bereicherung, indem sie respektvoll und höflich miteinander umgehen.

6.

Wir pflegen die saterfriesische Sprache als Wurzel unserer Heimat, indem Seeltersk

(Saterfriesisch) nicht nur in AGs, sondern auch im Unterricht gesprochen wird.

7.

Über den Unterricht hinaus streben wir auch im Ganztagsbetrieb nach Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, indem wir fachgebunden außerschulische Lernorte sowie ortsansässige Vereine aufsuchen.

8.

Wir sind offen für eine stetige Weiterbildung, denn wir wollen unseren Problemfeldern mit Fortbildungen entgegentreten.

 

Leitsätze für das Lehren und Lernen in der Litjen Skoule Skäddel

1.

Wir verpflichten uns zu einem hohen Anteil echter Lernzeit, indem wir auf Pünktlichkeit und gutes Zeitmanagement Wert legen.

2.

An unserer Schule findet eine individuelle Förder- und Forderung statt, indem auf eine innere Differenzierung des Unterrichts, auf individuelle Lernstandanalysen und daraus abgeleitete Förderpläne Wert gelegt wird.

3.

Wir bauen unsere Methoden- und Medienkompetenz an der Technik des 21sten

Jahrhunderts aus, indem wir die neuen Medien (Tablets, Dokumentenscanner, Beamer, digitale Tafeln) verstärkt in den Unterricht einbinden.

 

Bestandsaufnahme (IST-Stand)

Im Bereich Leitung und Organisation sind unter anderem durch die Schulinspektion zahlreiche Bereiche aufgedeckt worden, die vernachlässigt wurden.

 

Die Schulleitung ist bemüht hinsichtlich der Qualitätsentwicklung und Schulorganisation dauerhaft Veränderungen herbeizuführen.

 

Im Jahre 2013 startete aufgrund der Umwandlung in die offene Ganztagsschule eine Überprüfung und Überarbeitung des Leitbildes sowie des Schulprogramms. Die Schulleitung, das Kollegium und der Schulvorstand entwickelten, diskutierten und verabschiedeten 2014 das aktuelle Leitbild und Schulprogramm. Außerdem wurde 2014 eine neue Homepage errichtet, die einen verbesserten Informationsfluss zwischen Schulleitung, Lehrkräften, päd. Mitarbeiterinnen, sonstigen Mitarbeitern, Eltern, Schülerinnen und Schülern gewährleisten soll.

Die 2013 durchgeführten mündlichen Rückmeldungen des Kollegiums und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen der Schulleitung als Indikator, welche Punkte zu einer Verbesserung des Schulklimas herangezogen werden sollte. In den nächsten Jahren soll hier eine systematische, schriftliche Befragung erfolgen, die zunächst an die Eltern und auch an die Schülerinnen und Schüler gegeben werden soll. Hierzu entwickelt der Schulvorstand Fragen im Umfang einer DinA4 Seite in den nächsten 2 Jahren auf Basis des Lüneburger Fragebogens.

Die Schulleitung entwickelte im Schuljahr 2013/2014 einen kurzen Fragenkatalog, um systematisch Daten zur Auswertung zu den o.g. Punkten zu erfassen. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Anmeldezahlen zum Ganztag unterliegen bestimmten Faktoren. Die Litje Skoule Skäddel ist an der Beschäftigung von festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Ganztag interessiert. Die Akzeptanz der Angebote von Schülerinnen und Schüler muss jedes Jahr neu beobachtet, dokumentiert und ausgewertet werden.

In Bezug auf das Lehren und Lernen hat das Kollegium bereits vor der Inspektion den Wunsch geäußert, ihre Methodenkompetenz v.a. hinsichtlich der Differenzierung und Inklusion auszubauen.

Im Bereich Kompetenzorientierung werden ab 2013 auf jede geschriebene Arbeit ein Notenspiegel und eine anschließende kurze Auswertung formuliert, um den Ausgang der Leistungsüberprüfung zu evaluieren. Hinsichtlich der Anforderungsbereiche soll damit überprüft werden, ob die Schülerschaft der Litjen Skoule Skäddel in der Lage ist, den Anforderungsbereich 3 überhaupt zu bewältigen oder ob ein Fortbildungsbedarf zur Klärung der Bedingungen zum Erreichen der Aufgabenstufe 3 nötig ist.

Hinsichtlich der Methodenkompetenz werden 2013 Tablets und Beamer in jeder Klasse installiert, um die Begegnung mit den Medien des 21ten Jahrhunderts im Klassensystem zu ermöglichen. Die Bereicherung an Methoden durch die Technik wird so vorangetrieben. Dennoch bleibt das Methodentraining ein wichtiger Bestandteil weiterer Fortbildungen.

Hinsichtlich der Differenzierung und der Inklusion sind erste Fortbildungen besucht worden, allerdings noch keine wirkliche verbindliche Regelung erzielt worden. Ein erster Schritt hinsichtlich Differenzierung / Inklusion ist baulicher Art, indem Gruppenräume an jede Klasse angegliedert wurden. Der nächste Schritt ist das Prüfen systematischer und unterrichtstechnischer Gegebenheiten, um die Inklusion gewährleisten zu können. Auch diese Maßnahmen sollen durch Fortbildungen begleitet werden.

2015 werden die ersten Komponenten zur Kommikationsplattform IServ installiert. Die Fertigstellung inklusive eines guten Servers gelingt 2019.

Im Jahr 2020 ist die Kommunikationsplattform IServ als Instrument einer verlässlichen Kommunikationsplattform zur Zeit der Corona-Pandemie zu Tragen gekommen. Die Lehrkräfte stellten den Schülerinnen und Schüler neben Wochenplänen, auch digitale Arbeitsaufgaben und Lernvideos zur Verfügung.

 

Aktuelle und zukünftige Entwicklungsziele

inklusive Maßnahmenplanung zur Erreichung der Entwicklungsziele

 

Maßnahme 1.1: Die Schulleitung treibt Anfang 2020 den Ausbau des Spielplatzes voran, um dem Wunsch der SuS nach Bewegung gerecht zu werden. Außerdem besteht der Fokus auf die Wiedererrichtung eines grünen Klassenzimmers.

Maßnahme 1.2: Die Schulleitung treibt den Ausbau der Digitaltechnik voran, dass die Anschaffung von Digitaltechnik (insbesondere digitale Tafeln) abgeschlossen wird.

Maßnahme 1.3: Die Schulleitung führt ab März 2020 Umfragen zu digitalen Endgeräten durch, um Daten über die Versorgung und die Schwierigkeiten bei der Nutzung zu erhalten

Maßnahme 1.4: Die Jahrgangsteams besprechen sich in Kooperation mit den Fachleitungen um eine effektive Notengestaltung im Falle eines totalen Lockdowns.

 

Maßnahme 2.1: In den Sommerferien 2020 werden vier neue Spielgeräte installiert, um die Berücksichtigung/Ergänzung der Bewegungsmöglichkeiten gerecht zu werden.

Maßnahme 2.2: Mit der Installation von IPads und AppleTVs in den Klassen gelingt die erste Vernetzung der Mobilität in den Klassen. Die Installation digitaler Tafeln wird wahrscheinlich noch bis 2021/2022 warten müssen.

Maßnahme 2.3: Die Umfragen haben ergeben, dass eine Nutzung der Digitaltechnik von zu Hause möglich ist. Falls erforderlich, stehen von der Schule Endgeräte zum Leihen zur Verfügung.

Maßnahme 2.4: Der Lockdown zur Zeit der Corona Pandemie 2020 hat gezeigt, dass die SuS neue Inhalte zwar erwerben können, aber die Testung der Festigung sich schwierig gestaltet.

 

Ziel 3.1:

Erhöhung der Bewegungsmöglichkeiten zwecks Entgegentretens der Einschränkung von Bewegungsangeboten z.B. aufgrund der Schließung von Sport- und Spielplätzen

 

Ziel 3.2:

Die Umsetzung des Digitalpaktes gestaltet sich schwierig, weil die Anschaffung der Endgeräte an bestimmte Bedingungen gebunden ist. Ziel bleibt die Installation non digitalen Tafeln in jeder Klasse.

 

Ziel 3.3:

Für die Ausleihe digitaler Endgeräte wurden mehrere Geräte angeschafft. Ein Ausleihsystem ist erarbeitet und etabliert worden.

 

Ziel 3.4: Wir dokumentieren auf den Arbeiten die Berücksichtigung der 3 verschiedenen Anforderungsbereiche nach jeder Durchführung und werten das Erreichen der jeweiligen Stufe aus und evaluieren die Ergebnisse im Blick auf die nächste Arbeit.

 

Fortbildungskonzept

Für eine erfolgreiche Schul- und Unterrichtsentwicklung spielt Fortbildung eine entscheidende Rolle, denn Fortbildungsplanung ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung unserer Schule.

Die sich daraus ergebenden Ziele sind: Weiterentwicklung/ Verbesserung/ Wandel.

Das Ziel jedes Einzelnen ist der Erhalt und die Weiterentwicklung der Fach-, Methoden-, Personal- und Sachkompetenz.

Von Maßnahmen der Lehrerfortbildung erwarten wir als Schule, dass sie sich

sowohl nach individuellen Interessen richten, als auch gemeinsame Schulentwicklungsprozesse fördern und begleiten.

Die Schulleitung erarbeitet gemeinsam mit den Fachkonferenzleitern den aktuellen Fort- und Weiterbildungsbedarf (s.o.) und unterstützt Fortbildungsaktivitäten aus den Reihen des Kollegiums.

 

Alle Kolleginnen und Kollegen nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil. Diese können sein: Fortbildungen der pädagogische Woche,

Teilnahme am Grundschultag, Regionale Lehrerfortbildung, regionale und überregionale Fachkonferenzen, Wochenendveranstaltungen zu schulinternen Themen und schulinterne Fortbildungen.

Die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltungen geben in der nächsten Dienstbesprechung mündlich einen Bericht über den Inhalt der Veranstaltung. Erkenntnisse werden in den jeweiligen Fachkonferenzen mit berücksichtigt bzw. weiter entwickelt, um so neue Ziele für zukünftige Fort- und Weiterbildungen zu formulieren.

Die Schulleitung und die Fachkonferenzleiter sind grundsätzlich für die Fortbildungsplanung unserer Schule zuständig.

Rechtzeitig mit der Festlegung des Haushaltsplanes werden die

Fortbildungsvorhaben der einzelnen Kolleginnen gesammelt, die Budgetplanung vorgenommen und gleichzeitig wird eine Rangordnung nach den schulischen Bedürfnissen (Ziel und Inhalt) aufgestellt.

Die Schulleitung koordiniert in Absprache mit der entsprechenden Fachkonferenzleitung auf der Grundlage der Fortbildungsbedarfserfassung die einzelnen Maßnahmen.

Die Teilnahme an Fortbildungen ist rechtzeitig bei der Schulleitung einzureichen.

Die Schulleitung entscheidet aufgrund der rechtlichen Bestimmungen und der oben angeführten Grundsätze der Schule über die Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen und die Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen.

Im Rahmen ihrer zentralen Aufgabe, die Qualität des Unterrichts kontinuierlich zu verbessern, initiiert die Schulleitung aktiv Fortbildungsmaßnahmen.

Fortbildungswünsche der Kolleginnen und Kollegen sind zu

genehmigen, wenn die fachliche Notwendigkeit der Maßnahmen durch die Fachkonferenzleiter bestätigt wird oder durch ein Mitarbeitergespräch begründet ist.

Unterrichtliche Erfordernisse können nur im begründeten Ausnahmefall einer Genehmigung entgegenstehen.

Genehmigungsfähig sind nur fristgerecht (in der Regel 3 Wochen vor Beginn) vorgelegte Anträge (auch mündlich), wenn finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Die Schulleitung ist für die zeitgerechte Bearbeitung nach Antragstellung verantwortlich.

Für Fortbildung freigestellte Kolleginnen sind zur Teilnahme an den Fortbildungsmaßnahmen verpflichtet. Nach der Teilnahme wird ein Teilnahmenachweis der Schulleiterin vorgelegt.

Unser Fortbildungskonzept soll in den nächsten 4 Jahren auf die Nutzung der Digitaltechnik ausgerichtet werden.

 

Qualitätssicherungskonzept

Selbstevaluation von Unterricht und Schulentwicklung

a) Veröffentlichung des schulischen Leitbildes und des Maßnahmenkatalogs auf der Homepage und in der Schule.

b) Befragung der Eltern/des Kollegiums zur schulischen Arbeit auf Grundlage des IServUmfragen

c) Auswertung und Fortschreibung der schuleigenen Arbeitspläne; Archivierung der geschriebenen Tests

d)Gemeinsame Tests in Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Englisch in den Schuljahrgängen; Bewertung der Testergebnisse mit Maßstäben, die von den Regionalkonferenzen festgelegt wurden

Die Evaluierung erfolgt über das Protokoll zu jeder Sitzung.

e) Unterrichtshospitation im Fach Saterfriesisch

f) Personalgespräch/ Unterrichtsbesichtigung durch die Schulleiterin

g) Regelmäßige Ermittlung der Zufriedenheit bei den weiterführenden Schulen durch ein jährliches Treffen

h) Vergleichsarbeiten VERA/ Mathematik-Olympiade/Lese-Fitness/Mathe-Fitness und Evaluierung in den Fachkonferenzen

i) Jährliche Evaluierung des Kooperationskalenders mit dem Kindergarten im Oktober; Erstellung eines Protokolls

j)Zu jeder Dienstbesprechung, Schulvorstandssitzung, Gesamtkonferenz, Schulelternratssitzung wird schriftlich eingeladen und ein Protokoll erstellt. Das Kollegium trifft sich gemäß der Planung zu den Dienstbesprechungen/Fachkonferenzen. Besprochene Themen werden in Protokollen festgehalten.

k) Die Einladungen und Protokoll sollen auf der Kommunikationsplattform IServ festgehalten werden.

 

Optimierung des Schulumfeldes und der Rahmenbedingungen

a) Schule beteiligt sich an der Präsentation der Minderheitssprache Saterfriesisch durch Öffnen des Unterrichtes, durch Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen, in der Gemeinde, in den Medien etc.

b) Schule schließt durch die Einführung der „Offenen Ganztagsschule“ die Lücke zwischen den Ganztagsangeboten des Kindergartens und den weiterführenden Schulen.

c) Schule führt einen offenen Dialog mit der Gemeinde hinsichtlich der Umsetzung des Digitalpaktes.

 

Aufbau eines schulischen Qualitätsmanagement

Wo befinden wir uns momentan? Wo wollen wir hin?

1.

Wir haben unsere Konzepte ab 2005 laufend so überarbeitet, dass sie zu unseren Leitsätzen passen.

2.

Unsere Schule ist zum Synonym für die saterfriesische Sprache geworden.

3.

Unsere schulischen Forderungen bezogen auf die Implementierung der saterfriesischen Sprache in den Schulalltag ist mit Hilfe vieler außerschulischer Personen in dem Erlass „Die Sprache in der Region“ auf eine Grundlage gestellt worden, von der aus wir in Zukunft weiterarbeiten können.

4.

Wir möchten das Konzept „Offene Ganztagsschule“ nutzen, um für die Kinder ein

Ganztagsangebot zur Verfügung zu stellen.

5.

Die Angebote der Digitaltechnik sollen stets im Einklang mit den bewährten Methoden stehen.